13. März 2010, 14-19:00

Der Wal vor der Burg.

Kunst im öffentlichen Raum für einen Tag
Für Bildung und Bilder in der Öde.
Der Müßigkeit zum Trotz.

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Bologna Burns!

12. März
in der Aula der Angewandten
Oskar Kokoschka Platz 2, 1010

Spaghetti Frust Essen – Bologna Rülps! mit einer Spontanlesung von Fallbeispielen europäischer Kunstuni Bologna Miseren!
Vorstellung einer neuen Arbeitsgruppe `Flashmob Theater – Moving Theatre`
Musikprogramm – Protestband Café Olga Sánchez

Verabschiedung des Wales

Das Bauobjekt wird am 13. März für eine Kundgebung vor das Burgtheater umgesiedelt.
Es wird gelesen und gedacht!

Projekttext

Die Arbeitsgruppe Pinguin, bestehend aus Studierenden der Universität für angewandte Kunst, hat sich zum Ziel gesetzt, der mittlerweile verebbenden Bildungsdebatte durch Interventionen im öffentlichen Raum neue Impulse zu geben.

Nach intensiver Diskussion wurde die Entscheidung gefällt, eine hölzerne Skulptur in Form eines gestrandeten Wales zu errichten. Die lebensgroße Konstruktion weist als monumentale, jedoch gleichzeitig fragile Figur auf den dringlichen Handlungsbedarf im österreichischen Bildungssektor hin.

Ein skelettartiges Grundgerüst, das durch horizontale Bretter zu Bücherregalen wird, bietet Platz für mehrere tausend Bücher. Je umfangreicher das tragende Skelett mit Büchern – mit Wissen, Bildung und Forschung im übertragenen Sinne – ausgestattet ist, umso solider wirkt die Figur, umso lebendiger wird der Bildungswal. Ein Grundstock von Büchern wird vorhanden sein, das Erscheinungsbild des fünfzehn Meter langen Wales soll sich durch Hinzufügen oder Entfernen von Büchern durch Passant_innen, Interessierte und Aktivist_innen ständig verändern.

Den Anfang nimmt die Reise des Wales am 28.01.10 in der Aula der Universität für angewandte Kunst. Aus gesichertem Terrain wird er nach wenigen Wochen in den öffentlichen Raum entlassen. Der Wal soll als weithin sichtbares Zeichen an verschiedenen Orten in Wien zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Bildungssystem anregen. Er soll zeigen, dass der Protest viele Formen kennt und der Bildungsdiskurs nicht an den Türen geräumter Hörsäle endet.

fotos open house





open house 2010

Standard-Artikel

Programmankündigung Angewandte

am abend der fertigstellung


Wir haben den Wal!

Projektinfo
In der AG Pinguin wurde nach intensiver Diskussion über Inhalte, Symbolik, Rezeption und Machbarkeit die Entscheidung gefällt, eine ca. zehn Meter lange Skulptur in Form eines gestrandeten Wals zu errichten.

Der gestrandete Wal – frei nach dem umweltaktivistischen Motto „Rettet die Wale“ – weist als monumentale, jedoch gleichzeitig fragile Figur auf den dringlichen Handlungsbedarf im österreichischen Bildungssektor hin. Geplant ist die Errichtung eines skelettartigen Grundgerüsts, das durch horizontale Bretter zu Bücherregalen wird. Das hölzerne Grundgerüst wird teilweise mit Kunststofffolie überspannt sein, um die Bücher vor Witterungseinflüssen zu schützen. Ein Grundstock von Büchern wird vorhanden sein, das Erscheinungsbild des Wals soll durch Hinzufügen oder Entfernen von Büchern variabel sein. Je umfangreicher das tragende Skelett mit Büchern – mit Wissen, Bildung und Forschung im übertragenen Sinne – ausgestattet ist, umso solider wirkt die Figur, umso lebendiger wird der Bildungswal.